Biographie
Steckbrief
| Geburtsdatum | 11.05.1978 |
| Familenstand | In festen Händen |
| Grösse | 157,5 cm |
| Gewicht | Wettkampf ca. 55kg (steigend;-)), Off-Season ca. 66kg |
| Trainer | Patrick Tuor |
| Training seit | 2000 - 2003 Powerlifting, dann Trainingspause wegen Studium, seit 2008 Bodybuilding |
| Beruf | Software Engineer |
| Andere Hobbies | Unsere Katzen, lesen, Freunde, kochen/backen, faulenzen |
| Lieblingsessen | Pizza, Schnitzel, Cordon Bleu |
| Lieblingsgetränk | Cola Zero |
| Vorbilder | Isabelle Turell, Cathy LeFrancois, Lisa Aukland |
Meine Geschichte

Bis zu meinem 18. Lebensjahr verbrachte ich meine ganze Freizeit mit Reiten. Meine Grosseltern besassen mehrere Reitpferde, mit denen ich bereits von frühster Kindheit an regelmässig an Turnieren teilnahm und sehr aktiv in einem Kavallerie-Reitverein war. Mit den Tieren war natürlich auch viel Arbeit im Stall, auf dem Feld usw. verbunden. So blieb nicht viel Zeit für andere Hobbies. Der enorme Zeitaufwand war dann auch einer der Hauptgründe, weshalb ich zu Beginn meiner Ausbildungszeit den Reitsport schliesslich aufgab. Ein weiterer Bewegeggrund zu meiner Abwendung von diesem Sport war die Tatsache, dass immer mehr die finanziellen Mittel anstatt das reiterische Können über den Erfolg entschieden. Später machte ich dann noch einen Versuch im Triathlon. In meiner Familie wird fast ausschliesslich Ausdauersport betrieben, vor allem Laufen und Radfahren. Ich musste allerdings feststellen, dass ich das Talent für den Ausdauersport nicht geerbt hatte:-/
Wegen Rückenproblemen nahm ich dann im Dezember 2000 – mit mässiger Motivation - das Training im Fitnesscenter auf. Die Fortschritte kamen extrem schnell. Besonders mein Kraftzuwachs war auffällig, so dass ich im Sommer 2001 vom damaligen Nati-Trainer der Powerlifter angesprochen wurde, ob ich nicht Lust hätte mal an einem Wettkampf teilzunehmen. Ich lehnte sofort ab, liess mich dann aber trotzdem irgendwie überreden. Nach vier Monaten intensiven Trainings der drei Disziplinen absolvierte ich im Dezember 2001 meinen ersten Wettkampf. Da sämtliche nationalen Wettkämpfe bereits stattgefunden hatten und dies das letzte Jahr war wo ich als Juniorin starten konnte, schickte mich der Verband gleich an den Junioren-Weltcup. Von diesem kehre ich mit dem Gesamtsieg und zwei neuen Europarekorden in der Kniebeuge und im Kreuzheben zurückJ Danach ging es Schlag auf Schlag. Weitere Wettkämpfe und Rekorde folgten. Höhepunkt – und zugleich der letzte Wettkampf – war die EM 2003, bei welcher ich den Gesamtsieg über die Frauen und Männer holte sowie einen Weltrekord und zwei Europarekorde aufstellte. Aus privaten Gründen stellte ich danach das Training ein und widmete mich intensiv meinem Studium.

Seit dem Sommer 2007 lebe ich mit dem Bodybuilder Renato Moccia, mehrfachem WM-Teilnehmer sowie mehrfacher Schweizer-Meister im Superschwergewicht, zusammen. Durch ihn bin ich dann wieder zum Training gekommen. Da es sich mit einem klaren Ziel vor Augen einfacher trainiert, nahm ich mir für 2008 einen ersten Start in der Bodyfitness-Klasse vor. Irgendwie kam dann aber alles ganz anders. Meine Muskelmasse entwickelte sich viel zu schnell und schliesslich absolvierte ich mein Wettkampf-Debut dann an der IFBB Weltmeisterschaft in der Bodybuilding-Leichtgewichtklasse. Das war ein bisschen unglücklich, da ich mich ja eigentlich gar nicht auf die Bodybuilding-Klasse vorbereitetet hatte. Mit dem 7. Rang verpasste ich aber nur ganz knapp das Finale. Allerdings wusste ich nun wo ich stehe und konnte mir konkrete Ziele setzen.


